Selleriesaft

Selleriesaft zu trinken, liegt total im Trend. Überall auf der Welt wird er mittlerweile literweise getrunken, denn das Superfood soll eine heilende Wirkung haben. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, aber ich habe mich auch dazu entschlossen, Stangensellerie in meine Säfte zu integrieren. Glücklicherweise habe ich keine Leiden oder Beschwerden, die ich damit zu heilen versuche, bei mir geht es mehr darum, eine abwechslungsreiche, gesunde und pflanzliche Ernährung für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden zu etablieren. Unzählige Erfolgsgeschichten, die ich im Internet gelesen habe, zeigen mir jedoch, dass an der positiven Wirkung des Selleriesafts doch etwas dran sein muss.

Folgende Wirkung wird dem Selleriesaft zugesprochen:


  • wirkt entzündungshemmend

  • schützt den Magen, stellt die gesunde Magensäure wieder her und regt den Darm an

  • hilft dabei, Bakterien, Pilze, Viren und Toxine aus dem Körper zu schwemmen

  • stärkt die Galle

  • beugt Depressionen vor und hält das Gehirn jung und fit

  • hilft bei Hautproblemen, wie Akne

  • wirkt gegen Migräne


Um die maximale Wirkung zu erreichen, soll 500 ml Selleriesaft täglich auf nüchternen Magen getrunken werden. Ich mag den Geschmack von Sellerie sehr gerne und habe daher auch kein Problem, diesen pur zu trinken. Dennoch ist mir Abwechslung wichtig und deshalb entsafte ich für meinen täglichen Frühstückssaft meist noch Äpfel, Karotten oder Orangen dazu. Manchmal kommen noch eine Zitrone, ein Stück Ingwer oder Kurkuma mit in den Entsafter. So schmecken die Säfte immer abwechslungsreich und superlecker.

Tipps für den Selleriesaft: Wenn du den bitteren Geschmack vermeiden möchtest, entferne vor dem Entsaften die Blätter des Selleries. Verwende, wenn möglich, Bio-Stangensellerie und trinke den Saft sofort nach der Zubereitung.


Anthony Williams, der Gründer der Sellerie-Bewegung, spricht auf seiner Webseite und in seinen Büchern sehr detailliert über die Wirkung des Selleriesaftes. Der Beitrag ist auf Englisch, aber ich verlinke ihn euch trotzdem hier.


Jetzt möchte ich euch noch eine kleine Geschichte aus meinem Leben erzählen, die die starke Wirkung solcher einfachen und natürlichen Säfte für mich bestätigt hat:


Meine Mama leidet seit Jahren an starker Migräne und letztes Jahr war es besonders schlimm. Einmal haben die schrecklichen Kopfschmerzen eine ganze Woche angedauert, was meine Mama zum Verzweifeln brachte. Auch wenn Sie in der Vergangenheit schon alle möglichen Dinge ausprobiert hatte, um die Migräne loszuwerden, habe ich mich für Sie in der Naturheilkunde schlau gemacht. Ich konnte einiges herausfinden und bin sofort einkaufen gegangen. Neben ein paar natürlichen Heilmitteln habe ich ihr auch frischen Stangensellerie, Äpfel und Ingwer gekauft, da diese auch wirksam gegen Migräne sind. Obwohl der Saft anfangs gar nicht den Geschmack meiner Mama getroffen hat, trank sie ihn täglich als vorbeugende Maßnahme gegen das Kopfweh. Tja, und siehe da, bis heute hatte sie keinen heftigen Migräne-Anfall mehr. Woran das letztlich liegt, weiß natürlich niemand, aber mir gefällt der Gedanke, dass der Stangensellerie, Äpfel und Ingwer, als Saft genossen, etwas damit zu tun haben könnten :-)

Habt ihr schon Erfahrung mit Selleriesaft oder anderen Frucht- und Gemüsesäften gemacht? Und habt ihr eine positive Veränderung gemerkt, wenn ihr diese über einen längeren Zeitraum getrunken habt?


Ich freue mich, von euch zu hören, und über eure Kommentare und Nachrichten.


Bis bald!


Marlene

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